Geschichte

1947.
Hamburg befindet sich unter englischer Besatzung. Es gibt noch keine DM, die alten Reichsbanknoten laufen noch um, aber es gibt nicht viel zu kaufen.

Um eine Zeitung herauszubringen, benötigt man eine Lizenz der britischen Besatzungsmacht. Willy Schleicher erwirbt eine solche mit der laufenden Nummer 2. Nummer 1 hat sich ein gewisser Axel Springer gesichert.
Die beiden neu gegründeten Verlage entwickeln sich dann leicht unterschiedlich 😉

Papier war damals knapp und nur auf Zuteilung zu erhalten. Der Alster-Anzeiger erschien einseitig gedruckt im Umfang von einer Seite und in einer so geringen Auflage, dass es nur zum Aushang in den wenigen örtlichen Geschäften reichte.

Heute ist alles anders. Weiterhin ist der Alster-Anzeiger im lesefreundlichen kleinen Format gedruckt und auch vom Seitenumfang absichtlich eher klein. Dafür kann man ihn aber jede Woche in etwa 20 Minuten ohne Stress durchlesen und ist über die Vorkommnisse und Angebote in den Stadtteilen gut informiert.

2017.

Nun snmd wir selbst Geschichte. Zum 31. März 2017 haben wir das Erscheinen eingestellt. Mehr Informationen dazu in unserer letzten Ausgabe vom 30. März 2017. Das Alster-Anzeiger Archiv befindet sich ab sofort im Alstertal-Museum im Torhaus Wellingsbüttel.