Dankeschön

Wenn man wie ich auf 70 Jahre Familienbetrieb „Alster-Anzeiger“ und davon 27 Jahre in eigener Verantwortung zurückblickt, dann stellt sich spätestens bei der Frage: „Wem möchte ich Danke sagen?“ eine fast unlösbare Aufgabe – zu groß ist die Sorge, dass man jemanden vergessen könnte…
Ich danke allen Kunden und Inserenten, die über die Jahrzehnte das wirtschaftliche Auskommen des Unternehmens gesichert haben. Die regelmäßigen Telefonate und auch das eine oder andere persönliche Wort haben Sympathien und Bekanntschaften entstehen lassen, die mir sehr wertvoll sind. Ich „warne“ schon einmal davor, dass ich einige Kontakte auch über das
Ausscheiden aus dem Berufsleben hinaus aufrecht erhalten werde… 🙂
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Viel Lärm um eine Wand… nicht schön, doch sie wird kommen

Hervorgehoben

Die Visualisierung zeigt, wie die Wand aussehen könnte

Die Visualisierung zeigt, wie die Wand aussehen könnte

(edg)   Sie kommt voraussichtlich im September und soll für mehr Ruhe sorgen. Im Moment sorgt sie im Stadtteil allerdings eher noch für Unruhe: die Lärmschutz-wand für den TSV Sasel.
Im vergangenen Sommer brachte eine Anwohnerklage, die plötzlich und unvermutet eine Schließung der Sportanlage am Saseler Parkweg forderte, den Stein ins Rollen. Als Klagegrund war der Lärmschutz angegeben – der Bezirk war somit gezwungen, sofort zu reagieren. Es gab Gespräche, Anwälte wurden eingeschaltet und letztlich lief es darauf hinaus, dass eine Lärmschutzwand errichtet werden muss. Kostenpunkt: 400.000 Euro. Finanziert aus dem öffentlichen Topf. Weiterlesen

Myanmar – Hilfe für Bürgerkriegsflüchtlinge

Jörn Engelhardt

Jörn Engelhardt

(bs)  Was verbindet man mit Myanmar? Buddhistische Tempel mit goldenem Buddha, Mönche, die im Morgengrauen um Nahrungsmittel bitten, Arbeitselefanten, die von grünen Berghängen schwere Baumstämme herunterziehen, sanftmütige Menschen, die die Hände zum Gruß falten…? Oder 15 Jahre Gefängnis und Hausarrest für Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, Jahrzehnte herrschende Militärregierung mit harter Hand, Armut, die Menschen bewegt ihre Mädchen zu verkaufen, Mohnanbau, Bandenkriege und Prostitution…? Weiterlesen

Bühne frei: 25 Jahre Sonntagskonzerte im Sasel-Haus

Die Verantwortlichen für gute Musik und reibungslose Buchungen: Nasi Tiessen, Christine Weiß, Friedemann Boltes und Ute Hohmann

Die Verantwortlichen für gute Musik und reibungslose Buchungen:
Nasi Tiessen, Christine Weiß, Friedemann Boltes und Ute Hohmann

(bs)  „Unsere erfolgreiche Sonntagskonzert-Reihe verdanken wir Gerhard Kaiser und unserer ehemaligen 1. Vorsitzenden Antje Wilke. Musikwissenschaftler Kaiser fragte vor 25 Jahren an, ob er Musikseminare im Sasel-Haus geben könne. Im Zuge dessen warf er einen Blick in den großen Saal im Obergeschoss und rief aus: „Hier müsste man Konzerte geben!“ Und Antje Wilke erwiderte in ihrer unnachahmlichen Art: „Na, dann machen Sie mal!“ Weiterlesen

Gewalt gegen Frauen ist nicht selten unsichtbar ISIS e.V. hilft Frauen und Mädchen

Das ehrenamtliche Isis-Team steht Frauen und Mädchen in Ausnahmesituationen zur Seite

Das ehrenamtliche Isis-Team steht Frauen und Mädchen in Ausnahmesituationen zur Seite

(bs)  Belegte Brötchen, Tee und lächelnde Gesprächspartner – ein entspanntes „get together“ in der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, doch die Themen, mit denen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen auseinandersetzen, sind so wenig entspannt wie die Klientinnen, die Hilfe in der ISIS e.V. suchen. Anlässlich des „Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ hatte die Beratungsstelle eingeladen, um von ihrer wichtigen Arbeit zu berichten, denn Gewalt gegen Frauen ist im Alstertal so gegenwärtig wie anderswo – nur nicht so offensichtlich. Viel subtiler, aber nicht weniger beklemmend. Weiterlesen

„Einbrecher kommen überall rein…“ – Unsinn! Schieben Sie Einbrechern einen Riegel vor

Stefan Meder berät, wie man Einbrechern das Handwerk erschwert

Stefan Meder berät, wie man Einbrechern
das Handwerk erschwert

(bs)   Stefan Meder, Leiter der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in der Caffamacherreihe deutet auf einen großen handelsüblichen Schraubenzieher, der vor ihm auf dem Tisch liegt. „Ein stabiler Schraubendreher reicht aus, um sich in Sekundenschnelle Zutritt zu einem Haus zu verschaffen. An einem Fenster oder einer Terrassentür im Falz angesetzt, bietet der Schraubendreher einen perfekten Hebel, der das Fenster aus dem Rahmen drückt“, so der Fachmann für Einbruchsprävention. Weiterlesen

Auch „Kirche“ verändert sich

Philemons kleiner Glockenturm

Philemons kleiner Glockenturm

(bs)   Ein großes Schaubild mit Kirchen von Lemsahl bis Fischbek und die Schlagzeile „Gut ein Drittel der Standorte im Kirchenkreis Ost soll aufgegeben werden“ in der Hamburger Tagespresse sorgte für Irritationen – auch – in den Stadtteilen Lemsahl, Poppenbüttel und Sasel, denn nicht wenige Menschen haben ihr christliches Zuhause in Jubilate, Philemon und Lukas. „Aufgeben“ klingt nach Schließung der Gotteshäuser, nach Entweihung, Verkauf und Wohnungsbau – doch davon sind die betroffenen Gemeinden weit entfernt! Weiterlesen

Öffentliche Plandiskussion – Umwandlung von besonders geschützten Wohngebieten in reine Wohngebiete

Als sich die Reihen leerten, wurden die Äußerungen und Kommentare sachlicher

Als sich die Reihen leerten, wurden die Äußerungen
und Kommentare sachlicher

(bs) Für die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen – Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung, hatten Alexander Krumm, Ute Müller, Renate Hensel und vom Stadtplanungsbüro Evers & Küssner Gesa Schwabe auf dem Podium Platz genommen, um den Bürgern die mögliche Änderung des Planrechts vorzustellen. Die Referenten sahen sich einem gut 180 Personen starken Auditorium gegenüber, von denen sich gefühlt mindestens 80 Prozent schon vor Beginn der Veranstaltung „auf Zinne“ befanden. Weiterlesen

Hühnermoor: Kleine Veränderungen für Lütte und alle anderen

Karsten Stender, Martin Wilke und Loni Caning begutachten die Mängel der Rutsche

Karsten Stender, Martin Wilke und Loni Caning begutachten
die Mängel der Rutsche

(bs) Eine kleine muggelige Grünanlage. Mittenmang ein Teich mit Schilf und Enten. Ein kleiner Kinderspielplatz mit zwei Schaukeln, Rutsche, zwei Wipptieren, Karussell, Spielhaus und drei Bänken für die Muttis und Papis, die ihren Nachwuchs beim Spielen im Auge behalten möchten. Ein charmantes Idyll, zwischen Auf der Heide und Gilcherweg gelegen, das im Volksmund liebevoll „Hühnermoor“ genannt wird. Weiterlesen

Verkehrsentwicklung im Petunienweg

Mitglieder des Ortsausschusses Alstertal lauschen den Ausführungen von Ingenieurin Loana Eichholz

Mitglieder des Ortsausschusses Alstertal lauschen
den Ausführungen von Ingenieurin Loana Eichholz

(bs) Dass zu einer Sitzung des Regionalausschusses Alstertal gut 120 Bürger kommen, ist schon ungewöhnlich – eigentlich bleiben die politischen Vertreter vor Ort immer eher unter sich. Aber das Thema „Bebauung und Verkehr im Petunienweg“ lockte trotz bestem Wetter die Anwohner in die Aula des GOA. Weiterlesen

Hohensasel in Unruhe

Um bezirkliche Bürgerbegehren abzuwenden, haben Stadt und die Initiatoren der Volksinitiative „Hamburg für gute Integration“ einen Kompromiss ausgehandelt, der die Stadt zwingt, kleine Wohneinheiten für Geflüchtete zu schaffen, um die Integration möglich zu machen. Im ganzen Stadtgebiet, in allen Stadtteilen geraten nun auch kleinere stadteigene Flächen ins Visier des „Zentralen Koordinierungsstab Flüchtlinge“. Eine davon befindet sich in Sasel: eine Pferdekoppel, auf der ehemaligen S-Bahn-Trasse gelegen, nahe der Mellingburger Schleuse. Weiterlesen

Immer den Ball schön flach halten… – Wandsbek ist am Zug!

Donnerstagstraining der Kids am Parkweg

Donnerstagstraining der Kids am Parkweg

(bs) In Sasel erhitzen sich die Gemüter, seit in einer bekannten Hamburger Tageszeitung am 18. Juli im Hamburg-Teil von den aktuellen Schwierigkeiten des TSV Sasel berichtet wurde. Die Vorstände des TSV Thomas Henselmann und Marcus Benthien haben den Weg in die Öffentlichkeit gewählt, weil ein Anwohner-Antrag auf bauliche Überprüfung des Fußballplatzes am Saseler Parkweg für sie einem Damokles-Schwert gleichkommt, das die Zukunft des Fußballbetriebes und die erfolgreiche Vereinsarbeit mit 40 Fußballmannschaften in Frage stellt. Weiterlesen

Viel Wind um ungelegte Eier

Auch in Sasel gibt es besonders geschützte Wohngebiete

Auch in Sasel gibt es
besonders geschützte Wohngebiete

(bs) Was erwarten Sie von der Opposition? Sie soll der Regierung auf die Finger schauen, Kritik äußern, Verbesserungsvorschläge unterbreiten und möglichst so gute, konstruktive Ideen entwickeln, dass die Wähler zur nächsten Wahl auf den Wechsel setzen. Es ist das gute Recht und die Pflicht der Opposition, Vorhaben der Regierung zu torpedieren, sofern sie ihr unsinnig oder rechtswidrig erscheinen. Jedoch Ängste in der Bevölkerung zu schüren, die derzeit sowieso großenteils mit latenter Verunsicherung zu kämpfen hat, treibt die Wähler nach rechtsaußen – weg von allen etablierten Parteien. Weiterlesen

„Wir haben immer noch kein Müsli“ – Einkaufen ohne Plastikmüll

Für ein plastikfreies Frühstück trotzen diese beiden Mäuse dem Wetter

Für ein plastikfreies Frühstück
trotzen diese beiden Mäuse
dem Wetter

(bs) Der hölzerne Bollerwagen ist mit gebrauchten Papiertüten, großen und kleinen Vorratsbehältern bepackt. Emma (5) und Lotta (5) ziehen den Bollerwagen die Straße Redder entlang. Emma, Jule, Lotta, Marlene, Milan und Rahel aus dem Lukas-Kindergarten in Sasel legen vor der Grundschule Redder einen kurzen Stopp ein und schauen ein wenig sehnsüchtig über den Zaun des Schulgeländes. „Ich komme nächstes Jahr hier in die Schule.“ „Ich auch.“ „Ich auch.“ Nur Rahel wird eine andere Schule besuchen. Die sechs Kinder der „Teichgruppe“ des Kindergartens gehören zu denen, die nächstes Jahr von der Vorschule des Kindergartens in die Schule wechseln, und da sie die Älteren von den 22 Teichkindern sind, gehen sie heute für das Freitagsfrühstück der ganzen Gruppe einkaufen.  Weiterlesen

TSV Sasel greift tief ins Portemonnaie – Kunstrasenkleinfeld realisiert

Der 1. Vorsitzende des TSV Sasel Marcus Benthien (Mitte) mit Platzwart-Ehepaar Günter und Bärbel Spang

Der 1. Vorsitzende des TSV Sasel Marcus Benthien (Mitte)
mit Platzwart-Ehepaar Günter und Bärbel Spang

(bs) Es wird gedribbelt, gepasst, geköpft, Flanken geschlagen und fair gedrängelt – drei Jugend-Fußballmannschaften haben sich den großen Rasenplatz am Petunienweg aufgeteilt und trainieren. Da wird am Stellungsspiel gefeilt und die lautstarken Anweisungen der Trainer machen den Jungs Beine… Auch der erste Vorsitzende des TSV Sasel, Marcus Benthien, ist zügig unterwegs: Eben noch in einer Sitzung, löst er nun die Krawatte und blickt entspannt auf “seine” Sportanlage, schüttelt Hände und begrüßt das Platzwart-Ehepaar Bärbel und Günter Spang. “Die Planungen, den Sportplatz direkt neben dem Gymnasium Oberalster zu verändern, zu modernisieren und ganzjährig nutzbar zu machen, laufen seit 2012. Weiterlesen

„Zusammenspiel von Tradition & Moderne“ – Kleinhuis’ „Mellingburger Schleuse“

Die alte Bauerstube bleibt wie sie ist

Die alte Bauerstube bleibt wie sie ist

(bs) Dirk, der Kaminbauer schwingt die Mörtelkelle, Tischler schleifen die runden Stuhllehnen per Hand an, Teppichmesser schneiden Velour auf Maß, Elektriker turnen auf Leitern, Maler tauchen tiefbraune Täfelungen in ein zartes, helles Grau und ab und an dröhnen Hammerschläge und das Geräusch einer Flex durch das Haus. Mittendrin zwischen Abdeckplanen und Farbeimern eine charmante Karina Voß-Kleinhuis (45), die es trotz Hektik und Anspannung nicht versäumt, jedem Handwerker ein freundliches Wort zu gönnen. Weiterlesen

Weg mit den Plumpsklos – Eva und Jürgen Löper bauen Toiletten in Takurdwara

Es geht geordnet zu in der Primary-School

Es geht geordnet zu in der Primary-School

(bs) Sie schaut entwaffnend geradeaus. „Wir müssen uns der Sache noch einmal annehmen“, sagt Eva Löper fast be-schwörend. „Es vergeht kaum ein Markttag in Sasel oder Wellingsbüttel, an dem nicht jemand an unseren Stand kommt und nach den Fortschritten in Takurdwara fragt.“ Takurdwara – ein „Nest“ am Rande des Bardia Nationalparks. Mitten im Himalaya im tiefsten Nepal. Ein 800-Seelen-Dorf, in dem die Bewohner kleine Äcker bearbeiten, Korn, Obst und Gemüse anbauen und so für sich und ihre Familien das Überleben sichern.  Weiterlesen

Staatsministerin zu Gast in der Irena-Sendler-Schule

Staatsministerin Aydan Özoguz

Staatsministerin Aydan Özoguz

(bs) „Wir haben die Staatsministerin für eine Patenschaft „Schule ohne Rassismus“ gewinnen wollen. Sie ist bereits Patin einer anderen Schule, und so ist der Kontakt entstanden. Unser Elternrat Maik Findeisen hat sich dann sehr um die Staatsministerin bemüht und sie sagte zu“, erklärt Schulleiter Matthias Greite den hohen Besuch in der Irena-Sendler-Schule in Wellingsbüttel. Ein hochaufgeschossener 12.-Klässler tritt an den Schulleiter heran, er hat ein kleines Problem, das wohl alle in der Aula mit ihm teilen: „Entschuldigen Sie, Herr Greite, wie spricht man den Nachnamen Özoguz aus.“ Matthias Greite spricht’s aus wie er denkt – es wird schon passen. Er begrüßt die Schüler der 11. und 12. Klassen, Elternratsvertreter, Lehrer und Staatsministerin Aydan Özoguz zu Vortrag und Podiumsdiskussion.  Weiterlesen

Geplanter Umbau der Kratzmann-Kreuzung (25.6.2015)

Kratzmann:3393e

Korrekterweise sollte man sagen, dass es sich um die Kreuzung Saseler Chaussee/ Stadtbahnstraße handelt, die in einer groß angelegten Aktion umgebaut werden soll.
Der Volksmund bezeichnet diese Kreuzung bis heute als Kratzmann-Kreuzung, nach dem früheren Traditionsgasthof mit Tanz und Remmidemmi, der dort an der Ecke stand. Die Kratzmann-Kreuzung ist in vielerei Hinsicht ein Ärgernis: Nicht selten Unfälle, keine vernünftigen Radwege, fast immer Rückstaus und gern mal Kamikaze-Flieger, die auf die Gegenfahrbahn ausweichen, um vom Saseler Markt aus auf den Abbieger Richtung Innenstadt zu gelangen oder bei Dunkelgelb noch mal schnell von Bergstedt aus links in Richtung des Saseler Marktes abzubiegen. Weiterlesen

Bagger & Kräne: Irena-Sendler-Schule wandelt sich

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(bs) Drei junge Mädchen “turnen” im Flur des alten Hauptgebäudes der Irena-Sendler-Schule in Wellingsbüttel herum. “Hallo Herr Greite.” Schulleiter Matthias Greite wirft ihnen einen tiefen, fragenden Blick zu – der Mann kennt seine Pappenheimer und antwortet: “Na, ihr Drei, habt ihr unterrichtsfreie Zeit?” “Nicht so direkt…” und schnell huscht das junge Gemüse in Richtung Klassenraum davon. Matthias Greite hat zur Zeit nicht den gemütlichsten Schulleiter-posten in Hamburg, aber einen der spannendsten, denn die Irena-Sendler-Schule erschafft sich neu. Nicht konzeptionell – da hat sich die Schule schon lange bewährt -, auch nicht namentlich, da wurde bereits gute Arbeit geleistet, sondern baulich. Weiterlesen