Gewalt gegen Frauen ist nicht selten unsichtbar ISIS e.V. hilft Frauen und Mädchen

Das ehrenamtliche Isis-Team steht Frauen und Mädchen in Ausnahmesituationen zur Seite

Das ehrenamtliche Isis-Team steht Frauen und Mädchen in Ausnahmesituationen zur Seite

(bs)  Belegte Brötchen, Tee und lächelnde Gesprächspartner – ein entspanntes „get together“ in der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen, doch die Themen, mit denen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen auseinandersetzen, sind so wenig entspannt wie die Klientinnen, die Hilfe in der ISIS e.V. suchen. Anlässlich des „Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ hatte die Beratungsstelle eingeladen, um von ihrer wichtigen Arbeit zu berichten, denn Gewalt gegen Frauen ist im Alstertal so gegenwärtig wie anderswo – nur nicht so offensichtlich. Viel subtiler, aber nicht weniger beklemmend. Weiterlesen

„Einbrecher kommen überall rein…“ – Unsinn! Schieben Sie Einbrechern einen Riegel vor

Stefan Meder berät, wie man Einbrechern das Handwerk erschwert

Stefan Meder berät, wie man Einbrechern
das Handwerk erschwert

(bs)   Stefan Meder, Leiter der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in der Caffamacherreihe deutet auf einen großen handelsüblichen Schraubenzieher, der vor ihm auf dem Tisch liegt. „Ein stabiler Schraubendreher reicht aus, um sich in Sekundenschnelle Zutritt zu einem Haus zu verschaffen. An einem Fenster oder einer Terrassentür im Falz angesetzt, bietet der Schraubendreher einen perfekten Hebel, der das Fenster aus dem Rahmen drückt“, so der Fachmann für Einbruchsprävention. Weiterlesen

Auch „Kirche“ verändert sich

Philemons kleiner Glockenturm

Philemons kleiner Glockenturm

(bs)   Ein großes Schaubild mit Kirchen von Lemsahl bis Fischbek und die Schlagzeile „Gut ein Drittel der Standorte im Kirchenkreis Ost soll aufgegeben werden“ in der Hamburger Tagespresse sorgte für Irritationen – auch – in den Stadtteilen Lemsahl, Poppenbüttel und Sasel, denn nicht wenige Menschen haben ihr christliches Zuhause in Jubilate, Philemon und Lukas. „Aufgeben“ klingt nach Schließung der Gotteshäuser, nach Entweihung, Verkauf und Wohnungsbau – doch davon sind die betroffenen Gemeinden weit entfernt! Weiterlesen

Was bedeuten die Bürgerverträge für Poppenbüttel und Lemsahl?

Poppenbütteler Berg: Schaubild von Trabitzsch-Dittrich Architekten

Poppenbütteler Berg: Schaubild von Trabitzsch-Dittrich Architekten

(bs) Die vielen Schutzsuchenden, die im letzten Jahr Deutschland erreichten, stellen den Senat, die Verwaltung und letztendlich auch die Hamburger Bürger vor eine große Herausforderung. Aufgrund der hohen Zahl war Hamburg extrem unter Druck geraten, schnell Quartiere bereitzustellen. Es wurden Unterkünfte in Zelten, Baumärkten und Turnhallen eingerichtet, und zügig begann die Stadt nach Leerständen zur Einrichtung sowie Freiflächen zur Errichtung zu suchen, um dort Erstaufnahmen und öffentlich-rechtliches Wohnen – Folgeunterkünfte – zu ermöglichen.  Weiterlesen

„Kritische Fragen müssen möglich sein“

AA:Flüchtlinge:3410:a„Wenn ich das Plakat sehe, weiß ich ja, in welche Richtung das hier gehen soll“, murmelt einer von gut 200 Anwesenden, die der Einladung zum Bürgergespräch zum Thema Flüchtlinge ins Max-Kramp-Haus gefolgt sind. Die Vereinigung Duvenstedt, der Heimatbund Lemsahl-Mellingstedt sowie der Bürgerverein Duvenstedt/Wohldorf-Ohlstedt hatten mit einem hehren Ziel eingeladen: die Hemmungen und Befürchtungen von Anwohnern abzubauen, damit sie sich offen, konstruktiv und sachlich mit der Situation
vor Ort auseinandersetzen können. Flüchtlingsunterkünfte und somit nicht wenige neue Nachbarn – bisher steht lediglich eine am Ohlstedter Platz – werden die Bewohner
in den nächsten Jahren begleiten. Knut Reher, 2. Vorsitzender der Vereinigung Duvenstedt begrüßt die Gäste im Saal und auf dem Podium.  Weiterlesen