„Kritische Fragen müssen möglich sein“

AA:Flüchtlinge:3410:a„Wenn ich das Plakat sehe, weiß ich ja, in welche Richtung das hier gehen soll“, murmelt einer von gut 200 Anwesenden, die der Einladung zum Bürgergespräch zum Thema Flüchtlinge ins Max-Kramp-Haus gefolgt sind. Die Vereinigung Duvenstedt, der Heimatbund Lemsahl-Mellingstedt sowie der Bürgerverein Duvenstedt/Wohldorf-Ohlstedt hatten mit einem hehren Ziel eingeladen: die Hemmungen und Befürchtungen von Anwohnern abzubauen, damit sie sich offen, konstruktiv und sachlich mit der Situation
vor Ort auseinandersetzen können. Flüchtlingsunterkünfte und somit nicht wenige neue Nachbarn – bisher steht lediglich eine am Ohlstedter Platz – werden die Bewohner
in den nächsten Jahren begleiten. Knut Reher, 2. Vorsitzender der Vereinigung Duvenstedt begrüßt die Gäste im Saal und auf dem Podium.  Weiterlesen

Erste Ideen für den Wentzelplatz

AA:Wentzelplatz:3408:bWer das Kundenzentrum am Wentzelplatz betritt, um einen Personalausweis zu beantragen oder das Gespräch im sozialen Dienstleistungszentrum zu suchen, den umweht der Mief der 60er-Jahre. Das alte Ortsamt zwischen AEZ, Busbahnhof, Polizei und Seniorenstift ist nicht mehr zeitgemäß. Zu einer ersten Informationsveranstaltung mit der Präsentation erster planerischer Ideen für das Grundstück – Wentzelplatz 5 bis 7 und 9 – luden deshalb das Bezirksamt Wandsbek und die Investoren – Otto Wulff Bauunternehmung GmbH sowie wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH – ein. Schon vor Veranstaltungsbeginn drängelten sich viele Zuhörer um die Schaubilder und das Holzmodell, das sowohl den IST- als auch den KANN-Zustand dokumentierte.  Weiterlesen

„Mmh“ – ja, vielleicht, nein… Kleine Schritte für die Zukunft

Namibia:3389:c„Kinder sind einfach toll“ sagt Birgit Eckert (53) aus tiefstem Herzen. Seit über 30 Jahren arbeitet die Erzieherin mit Kindern vom Krippenalter bis „fast Vorschule“. „Jetzt betreue ich die 3- bis 6-Jährigen in der Kita Himmelblau. In diesem Alter geben die Kinder unglaublich viel zurück – die hinterfragen alles und erlauben so auch mir eine andere Sicht auf die Dinge.“ Seit 1,5 Jahren engagiert sich Birgit Eckert für „Steps for children“.
Die Hamburger Stiftung von Dr. Michael Hoppe hat sich zum Ziel gesetzt, elternlosen Kindern in Namibia, die von Aids, Hunger und Bildungsnot betroffen sind, nachhaltig zu helfen.  Weiterlesen

Unterwegs mit Sasels BüNaBe

AA:Bünabe:3340:aSein Saseler Gebiet ist nicht gerade klein, doch donnerstags – Markttag in Sasel – begegnet man Wolfgang Rammonat (52) auf jeden Fall irgendwo zwischen Kunaustraße, Redder, Stadtbahnstraße, Waldweg oder gar auf dem Marktplatz. Wirklich zu übersehen ist er nicht: nicht klein, stattliche Erscheinung und uniformiert. Drei Sterne hat der Hauptkommissar auf seinen Schulterklappen. Er grüßt in die offenen Geschäftstüren hinein, nimmt freundliche “Guten Morgen” von den Passanten entgegen und hält erstmals beim Hinz und Kunzt-Verkäufer “Balu” inne. Rammonat erkundigt sich nach dessen Befinden und fragt nach, ob nicht autorisierte Hinz & Kuntz-Verkäufer in dem Gebiet von “Balu” wildern. “Alles ruhig”, entgegnet dieser und er lobt Rammonat: “Das ist ein Netter!” Ein betagter, zerbrechlich wirkender Herr steuert auf Wolfgang Rammonat zu, flöht einen Haufen Papier aus dem Inneren seiner Jacke. Er hat einen Shop-Rider, einen fahrbaren Untersatz zum Einkaufen, der 15 Kilometer Spitze in der Stunde macht.
“Doch wo bitte darf ich fahren?”  Weiterlesen