Wir sind dann mal weg…

Hans-Joachim und Gabriele Schleicher 1954

Hans-Joachim und Gabriele Schleicher 1954

(bs)   Einige von Ihnen werden jetzt bedröppelt aus der Wäsche schauen, weil für Sie der „Alster-Anzeiger“ ein wichtiges Informationsmedium war. Andere werden sich vor Begeisterung auf die Schenkel hauen, weil sich „Käseblättchen“ im Allgemeinen doch nur eignen, um darin Fisch geruchsneutral zu verpacken. Letztere müssen nun auf unsere ehemaligen Mitbewerber zurückgreifen…
Nach 70 Jahren sagt der Alster-Anzeiger „Tschüss“ und verabschiedet sich aus der Medienlandschaft des Alstertals. Ausgabe 3484:S.01Ausgabe 3484:S.04Ausgabe 3484:S.05

9 Gedanken zu “Wir sind dann mal weg…

  1. Liebe MacherInnen des Alsteranzeigers,
    als der Alster-Anzeiger mir das erste mal in den Briefkasten unseres frisch erstandenen Saseler Einfamilienhauses flatterte, habe ich mich (als Winterhuder City-Gewächs) ja schon gewundert: Wie niedlich, so klein im Format, und die altertümliche Schrift im Titel … !?! Drin geschmökert habe ich aber doch. Und bald freute ich mich, immer wenn das mit Herz und Humor gemachte Blättchen wieder im Kasten war: Wie praktisch, das schlanke Format, egal wo man las! Und wie viel wäre mir entgangen in den letzten neun Jahren, ohne diesen lokalpatriotischen Lesestoff! Ich werde das vermissen. Danke, einfach fürs Machen, und für Eure Unterstützung für unsere Initiative Repair Café Sasel! Alles Gute für die Zukunft mit anderen Projekten wie dem guten Buch unterm Baum und: herzliche Grüße!

  2. Liebes Team vom Alster-Anzeiger, zuerst dachte ich an einen verfrühten Aprilscherz. Leider war/ist dem dem nicht so. Ihr Alster Anzeiger hat mich mein ganzes Leben begleitet, in Poppenbüttel aufgewachsen, nach der Schule erst weggezogen aus Hamburg und seit fast 20 Jahren wieder hier … jede Woche durfte der neue Alster Anzeiger nicht fehlen. Jedes Mal eine war er eine tolle Lektüre, und auch die Anzeigen wurden stets gelesen. Ich möchte Ihnen für diese Jahre danken. Danke, für die schönen Berichte aus der Nachbarschaft, danke für das Gefühl von Heimat. Denn das bedeutet der Alster Anzeiger für mich. Ich kann Ihre Entscheidung nachvollziehen, bin aber – wie viele andere sicher auch – traurig darüber und werde die allwöchentliche Lektüre vermissen. Genießen Sie die kommende Zeit und nutzen Sie diese in vollem Umfang und ganz nach Ihren Wünschen 🙂

  3. Ich bin gerade von den Socken…. Als wellingsbüttler Pflanze bin ich mit dem Alster Anzeiger aufgewachsen. Jeden Donnerstag habe ich ihn gelesen, habe mich auch mal geärgert, wenn er mal nicht im Briefkasten war….und nun ist ein Stück Heimat einfach nicht mehr da. Sehr sehr schade, ich werde ihn vermissen. Natürlich kann auch ich Ihre Entscheidung verstehen und wünsche Ihnen alles Liebe.

  4. Ich schließe mich den Vorschreibern an. Mit dem Alster Anzeiger bin ich aufgewachsen. Er war die donnerstägliche Pflichtlektüre. Auch dann noch, als ich aus Sasel wegzog und im AEZ einkaufte, mit Vorliebe am – Donnerstag 🙂
    Schade, daß der Betrieb eingestellt wird, heißt es doch auch, daß sich kein Nachfolger gefunden hat. Wirklich schade …
    Dem Team des Alster Anzeigers wünsche ich eine gute neue Zeit.
    Tschüs, Ursula

  5. Es wäre schön, wenn sich Nachfolger finden würden, die dieses für uns so wichtige Wochenblatt weitermachen würden.Ich hoffe sehr darauf. Ansonsten danke für die leider jetzt vergangene Zeit.

  6. Lieber Herr Schleicher,
    liebes Altertaler Team.

    und … Moin Moin

    D A N K E für die tollen Zahre mit dem Alstertaler Anzeiger, den ich schon als Kind – in Sasel aufgewachsen- kannte.
    Heute wollte ich eine Annonce aufgeben und dachte,- schon lange war der Alstertaler nicht mehr in meinem Briefkasten. Sie sehen, ich habe es gar nicht mitbekommen. Umso größer meine Betroffenheit, und auch gleichzeitig Verständnis .
    Ihnen, Ihrer Familie und den Mitarbeitern die allerbesten Wünsche für die Zukunft!
    Gesundheit und Frohsinn mögen die Begleiter sein.
    Alles Gute, und Tschüß

  7. Liebes Team des Alster Anzeiger,
    Auch ich wollte eine Anzeige aufgeben und stelle bestürzt fest, dass es diese Insitution,
    dieses Stück Heimat nun nicht mehr geben soll. Ich habe eine Träne im Augenwinkel und wünsche Ihenen natürlich einen wohlverdienten, gesunden Ruhestand- ich wünsche auch, dass sich ein Nachfolger findet, der den Wert einer solchen Zeitung erkennt.
    Herzliche Grüße in die Heimat aus Freiburg. Alles Gute und Tschüss.

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