Dankeschön

Wenn man wie ich auf 70 Jahre Familienbetrieb „Alster-Anzeiger“ und davon 27 Jahre in eigener Verantwortung zurückblickt, dann stellt sich spätestens bei der Frage: „Wem möchte ich Danke sagen?“ eine fast unlösbare Aufgabe – zu groß ist die Sorge, dass man jemanden vergessen könnte…
Ich danke allen Kunden und Inserenten, die über die Jahrzehnte das wirtschaftliche Auskommen des Unternehmens gesichert haben. Die regelmäßigen Telefonate und auch das eine oder andere persönliche Wort haben Sympathien und Bekanntschaften entstehen lassen, die mir sehr wertvoll sind. Ich „warne“ schon einmal davor, dass ich einige Kontakte auch über das
Ausscheiden aus dem Berufsleben hinaus aufrecht erhalten werde… 🙂
Doch was wäre ein kostenloses Anzeigenblatt, wenn es die Zeitungsausträger, die bei Wind und Wetter die Briefkästen im Alstertal bestücken, nicht gegeben hätte? Nichts! Na klar gab es unter den Austrägern auch mal ein schwarzes Schaf, aber die meisten haben pünktlich und verlässlich die Zeitungen in die Alstertaler Haushalte geliefert und so Frühstückslektüre und werbliche Angebote zu den Lesern getragen.
Und ohne Sie, die Leser, geht es auch nicht! Nicht nur, dass Sie auf der Suche nach einer Kulturveranstaltung vor Ort über die Angebote unserer Kunden „gestolpert“ sind, nein, Ihnen verdanken wir unzählige Anregungen, welcher Themen wir uns einmal annehmen sollten… Allen Vereinen, Kulturzentren, Bürgerinitiativen und engagierten Privatleuten gilt ebenfalls ein kräftiger, dankbarer Händedruck, denn durch sie wurden wir mit Texten versorgt – vom Yogakurs bis zum Auftritt Herman van Veens im Torhaus…
Auch die Druckerei Beig möchte ich nicht vergessen – die Zusammenarbeit darf getrost als reibungslos und freundschaftlich bezeichnet werden. Und ein Dank gilt auch den Mitbewerbern im Alstertal, denn, wann immer ausgetauscht werden musste: Es hat stets geklappt!
Abschließend möchte ich meinen Mitarbeitern sagen: Sie waren das verlässliche Fundament des Betriebes – auch deshalb ist mir die Entscheidung schwer gefallen. Ich war mir bewusst, dass die Einstellung des Zeitungsbetriebes für Sie eine berufliche Neu-orientierung nötig macht – und dass die Arbeitssuche keine Begeisterungsstürme auslöst. Doch für meine Beweggründe haben Sie Verständnis gezeigt – danke dafür!
In der Hoffnung, niemanden vergessen zu haben verabschiede ich mich und nehme Anlauf für meine dritte Lebenshälfte,
Danke

 

Ihr Hanjo Schleicher.

5 Gedanken zu “Dankeschön

  1. Hallo, Herr Schleicher.
    Sie hinterlassen eine große Lücke, und unsere Kunden werden vermutlich unsere Anzeigen in Ihrem Anzeiger schmerzlich vermissen.

    Alles Gute für die Zukunft wünscht das ANNABELL`s

  2. Hallo Herr Schleicher,
    gerade hab ich gelesen, dass es sie bald nicht mehr geben wird.
    Schade, schade, schade. Erinnern Sie sich noch an mich? Rosi Sanusi aus Poppenbüttel, die gerne und mit Spaß an der Arbeit Ihre kleinen Veranstaltungen und Inserate für den Alster Anzeiger getippt hat.
    Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Freude, was immer Sie jetzt vorhaben. Genießen Sie Ihre Freizeit.
    Für mich ist es auch das letzte Jahr bei der Polizei Hamburg. Gehe frühzeitig in Rente, da ich meine 45 Jahre voll hab. Dann habe auch ich viel Freizeit.

  3. Es ist wirklich schade, dass unser kleines Anzeigenblättchen nicht mehr weiter aufgelegt wird. Es war eine liebgewonnene Gewohnheit am Donnerstag den Alsteranzeiger aus dem Briefkasten zu holen.
    Ihnen allen vielen Dank und für die Zukunft viel Glück!

  4. MOIN-MOIN!
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sehr geehrter Herr Schleicher,

    wir danken Ihnen für die fast drei Jahrzehnte, in denen Sie & Ihr Team
    die Bevölkerung – aus vielen Teilen der Welt – hier im Alstertal
    mit dem kompakten und sehr beliebten ALSTER-ANZEIGER,
    Adressen, Empfehlungen, Termine in und aus der Region immer wieder auf´s Neue
    auch humorvoll „bedacht“ haben.
    Die legendären besonderen Rätsel sollen nicht unerwähnt bleiben.
    Es wäre natürlich begrüßenswert gewesen, wenn sich jemand gefunden
    hätte, der die bewährte Tradition mit Innovationen fortgesetzt hätte.
    Ein klassisches kompaktes Anzeigenblatt war und ist vielen Menschen willkommener und auch viel nützlicher …als diese …. 4c-Hochglanz-Fassade mit Brim-Borium, die vor allem auf noch mehr Konsum, Kommerz zielen ….

    Vielen Dank für Ihr Engagement!
    Wir wünschen Ihnen in Ihrem weiteren Lebensabschnitt – das Leben nach der langjährigen Berufsarbeit – viele schöne Erlebnisse bei guter Gesundheit!

    Mayer

  5. Wie gerne hätte ich am heutigen Vormittag in Ihrem über soooo viele lange Jahre beliebten & bewährten ALSTER-ANZEIGER ein Gesuch nach einer Immobilie
    A) schönes altes – altehrwürdiges – Z w e i f a m i l i e n h a u s mit 2,5 Etagen vom Typ „stilechte H A M B U R G E R K A F F E EM Ü H L E“
    (in HH – SASELl ?, HH – Poppenbüttel ?, HH – Hummelsbüttel….
    HH-Fuhlsbüttel hat da ja so einiges zu bieten
    an wirklich gelungener historischer Architektur,
    aber bitte kein neumodisches trendiges „Toskanahaus“
    od. eine sog. „Stadtvilla“, die haben nur 1,5 Etagen)

    oder
    B) G r u n d s t ü c k mit sanierungsbedürftigem massiven B e s t a n d s o b j e kt ab Gründerzeit 1912

    inserieren, aufgeben, von privat – an privat…..

    DANKESCHÖN, dass Sie so lange in der Medien-Landschaft
    präsent waren, ja Sie waren wirklich wie ein Geschenk
    für so manchen Leser, Blätterer….
    an jedem Donnerstag waren sie das gern
    wahrgenommene Präsent in Form eines klassischen Print-Mediums …….

    Haben Sie bittesehr einen wegweisenden Hinweis,
    einen hilfreichen Tipp, einen wohlmeinenden Rat,
    an wen wir uns am besten wenden könnten ….
    Die zahlreichen Immo-Mak. haben kein wirklich
    schönes – bezahlbares – Domizil derzeit in ihrem Portfolio…
    außer einer am Alsterlauf gelegenen seh großzügigen Villa,
    die allerdings mehr als 4 Mio. kosten würde,
    was sie bestimmt auch inzwischen wert ist ….
    Ja, die Zeiten ändern sich: Vor mehr als einem Jahrzehnt
    kostete diese Villa nur ein Drittel
    und das Gruindstück war weitaus weitläufiger….

    Wer dieses hier liest und eine schöne I m m o b i l i e
    – auch mit weiterem Wohnrecht, z. B. Niesbrauch,
    Leibrentenbasis anzubieten hätte,
    darf hoffentlich – einmalig – Kontakt über
    Herrn Hans-Joachim „Hanjo“ SCHLEICHER
    zu uns aufnehmen.

    Herzlichen Dank!

    Mit den allerbesten Wünschen und
    vielen freundlichen & sonnigen Grüßen
    Mayer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *