„Was ist denn mit der Liebe los?“ Die „Philemoniker“ haben Antworten

Philemons schwungvolle Revuegirls und -boys

Philemons schwungvolle Revuegirls und -boys

(bs)  Probe. Jacken werden auf Fensterbänke geknautscht. Be-grüßungen schwirren durch den Gemeindesaal. „Hallo Ulf“, „Schön dich zu sehen, Thies“, „Tach Traute“. Pünktlich zum Probenbeginn haben die sechzehn Damen und Herren Tische und Stühle geschleppt und der kargen Bühne einen Hauch von Eckkneipe verliehen.
Harald Paulsen hebt die Arme. Es wird still. Er schlägt den ersten Ton auf dem Klavier an und der Raum füllt sich vielstimmig mit „ba-ba-ba“ und „la-la-la“. Die „Philemoniker“ ölen die Stimmbänder, singen sich ein für das gesangliche Repertoire, das an diesem Probenabend vor ihnen liegt. Für das Eröffnungslied der Revue „Was ist denn mit der Liebe los?“ haut Harald Paulsen in die Tasten, die „Philemoniker“ nehmen die Bühne in voller Breite ein und singen aus nicht minder voller Brust. Mitreißend, temperamentvoll – doch mit der Aufstellung der Sänger ist der Taktgeber noch nicht zufrieden. „Schaut doch mal auf eure Füße. So sieht doch keine Reihe aus“, bemerkt Paulsen. Sohlen schubbern übers Holz. „Vortreten, stillgestanden“, lacht Paulsen. Ausgabe 3478:S.01Ausgabe 3478:S.04

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