Gemeinsam essen, gemeinsam helfen und sich kennenlernen

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(bs) Der Wind ist rauer geworden. Der anfänglichen Euphorie ist Ernüchterung gewichen, und wohl jeder, der in sich hineinhorcht, wird feststellen, dass sich nichts im Kopf so hartnäckig hält wie die eigenen Vorurteile. Die Verfehlung des einen wird zur Verfehlung von allen. So wie nicht alle Deutschen skandieren “Deutschland den Deutschen” und die Hand zum Gruß heben, laufen auch nicht alle Muslime mit Bombengürteln spazieren und wollen in ihrer neu gewählten Heimat das Kalifat errichten. “Das Wichtigste ist, dass Menschen persönlich miteinander ins Gespräch kommen. Dabei können sie unterschiedlicher Auffassung sein, aber sie hören einander zu, das schafft Vertrauen und Akzeptanz”, erklärt Daniela Reichel von “Speisen für Waisen”. An diesem frühen Nachmittag hatte das afghanischstämmige Ehepaar Zohra Mojadeddi und Zaid el-Mogaddedi zum Mittagessen eingeladen.Ausgabe 3426:S.01Ausgabe 3426:S.04

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