Ehrenamtlich für Samtpfoten und kalte Hundenasen

„Hey Babe, komm’ ruhig ein wenig näher...“

„Hey Babe, komm’ ruhig ein wenig näher…“

“Um sich ehrenamtlich Tag für Tag im Tierschutz zu engagieren, muss man schon einen Knall haben”, sagt Gabriele Möller (69). Sie springt in eines der Katzenzimmer und schaut nach den zwei plüschigen Neulingen: “Och, die machen einen ganz munteren Eindruck”. Bespricht mit einer Helferin die Reihenfolge der Zimmerreinigung und die Fütterungszeiten. Verpasst der dicken schwarz-weißen Katze, die den Küchenstuhl annektiert hat und sich ihr lasziv entgegenreckt, schnell eine Streicheleinheit: “Na, du Süsse”, was zur Folge hat, dass sich drei weitere Schnurrer aufgefordert fühlen, sich um ihre Beine zu winden. Sie eilt nach draußen, um einer Katzenpatin mit Futter auszuhelfen, und weil sie nun schon mal draußen ist, wird schnell dem neuen Katzenhospiz ein Besuch abgestattet. “FIV, auch Katzen-Aids genannt, ist nicht selten. Leider sind diese Katzen nur schwer zu vermitteln. Sie sind munter und fröhlich, tragen aber das ansteckende Virus in sich, so dass sie nicht mit gesunden Tieren gehalten werden können. Sie können aber als Wohnungskatzen lange leben.”, erklärt Gabriele Möller.Ausgabe 3419:S.01Ausgabe 3419:S.04

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